7. Tag: 62 km von León bis Santa Catalina de Somoza

Um 9 Uhr rollten wir bereits aus León Richtung Santa Catalina de  Somoza. Zum ersten Mal seit wir vor 6 Tagen losgeradelt sind, ist der Himmel wolkenverhangen, was mal sehr angenehm war. Aber im Laufe des Tages änderte es sich und die Sonne kam heraus. Die Strecke war unspektakulär und wechselte zwischen Asphalt und Schotter.

Überall in den Städten, oder wie hier in einem kleinen Dorf, sind Nationalflaggen zu sehen, wegen dem morgigen Referendum in Katolonien. Hoffen wir, dass alles friedlich abläuft.

Kurz vor Astorga, einer kleinen Stadt mit 12.000 Einwohnern, hat ein Südkoreanischer Pilger ein Foto von uns gemacht. Wir haben uns auf englisch kurz unterhalten, und er erzählte uns, dass in Südkorea der Jakobsweg sehr bekannt und populär sei. Er selber sei auch Christ. So Das ist schon mal ein Grund, warum wir so viele Asiaten antreffen.

Astorga ist ein sehr nettes kleines Städtchen, 50 km von Leon entfernt.  Dort hat Antoni Gaudi den Bischofspalast gebaut, der heute ein Musuem beherbergt. Wenn man davor steht fragt man sich, ob Walt Disney sich von Gaudi hat inspirieren lassen:

Steine sind ein wichtiges Symbol auf dem Pilgerweg. Sie werden  mitgenommen und während des Weges abgelegt. Oder zu Türmchen aufgestapelt. Hier bilden Sie mal ein Pfeil, und einige Steine sind von den Pilgern mit Nachrichten, Wünschen, Gedanken beschriftet.

Wir haben uns auch auf einem verewigt:

Wir sind gut in Santa Catalina angekommen, und übernachten in einer schönen Pilgerherberge in einem der Doppelzimmer, die sich in einem Innenhof befinden.

Santa Catalina de Somoza hat 59 Einwohner und liegt auf knapp 1.000 m. Morgen geht es zum höchsten Punkt unserer Strecke, rauf auf 1.500 m.

 

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