18.Tag 7.9.2019: 85 km von Unterkolbnitz bis Arnoldstein

Um 9:30 Uhr starten wir von unserer Unterkunft “Kirchenwirt” in Unterkolbnitz.

Diese Pension grenzt direkt an den Fluß Möll. Von unserem Zimmer aus hörten wir das angenehme Rauschen des Flusses und direkt gegenüber der Unterkunft überqueren wir ihn.

Die Möll, und heute radeln wir der Sonne entgegen

Durch das Mölltal sind wir bereits gestern gefahren. An der Möll entlang geht auch heute die Reise weiter. Die Möll ist ein Nebenfluß der Drau, die Drau wiederum ist über 700 km lang und ein Nebenfluß der Donau. Bevor wir auf die Drau und den Drauradweg stoßen, kommen wir hinter dem Örtchen Mühldorf auf folgende nette Radststation, an der man sich selbst bedienen, entspannen, versorgen und verewigen kann

Bank und Becken um die Füße abzukühlen
An diesem Herz hängt ein Stift um sich zu verewigen
Selfiepoint über dem Bach
Kalte Getränke, Musliriegel, Obst, Gemüse, Kaffee, Eis, alles zum selbst bedienen…. und die Kasse, wo man das Geld rein legt

Kurz darauf überqueren wir die Möllbrücke, wo die Möll in die Drau mündet und wir radeln ab dort auf dem Drauradweg. Es geht entspannt weiter, entweder durch Tal und die Felder…..

….oder mal rechts, mal links am Flussufer entlang.

So kommen wir bis Spittal und zur nächst größeren Stadt Villach, als es kurz nach 15 Uhr anfängt zu regnen. Aber so richtig! Wir fahren dennoch weiter, obwohl wir in Villach bereits 64km zurück gelegt hatten. Da es aber noch so früh war, und wir ja einen Tag im Rückstand sind, fahren wir trotz des heftigen Regens weiter und kommen nach weiteren 20 km in Arnoldstein an.

Die Drau hatten wir bereits in Villach verlassen, es ging dann entlang der Gail weiter

Ab Villach entlang der Gail
Das letzte Bild des Tages, mit tiefen Wolken und vielen Pfützen

Ziemlich durchnässt finden wir eine Unterkunft in Arnoldstein. Hier befinden wir uns im Dreiländereck Österreich, Italien, Slowenien. Es wird auch schon viel italienisch gesprochen, auch von der österreichischen Bedienung, und gut die Hälfte der Gäste im Restaurant sind Italiener.

Morgen werden wir die Grenze zu Italien überqueren, Dabei haben wir noch den letzten längeren Anstieg vor uns: Von Arnoldstein und 550 m ü.A. (über Adria ist die Höhenmessung in Österreich) bis auf 820 m hinter Tarvisio Danach geht es die letzten 170 km bis Grado fast nur noch bergab. Bleibt nur noch zu hoffen, dass unsere Kleidung über Nacht trocknet, und es morgen nicht regnet. Und wenn nicht, dann geht es trotzdem weiter 😉

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