16. Tag 5.9.2019: 75 km von Salzburg bis Schwarzach im Pongau

Nach unserem Frühstück in einer netten kleinen Frühstückspension starten wir um 9:15 Uhr zum Fahrradladen, um das Leihrrad gegen mein hoffentlich repariertes Rad zu tauschen. Zu dem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass es klappen wird, und so brechen wir zwar hoffnungsvoll aber mit einem mulmigen Gefühl auf.

Start von unserer netten privaten Unterkunft

Am Abend zuvor haben wir noch mit Dirk telefoniert, einem Bekannten der seit Juli mit dem Rad unterwegs ist und den Alpe Adria Radweg gerade zurück fährt Richtung Köln. Er weist uns darauf hin, dass wir doch, so wie er auch, eine europaweite Pannenversicherung abgeschlossen haben, und warum wir die nicht in Anspruch genommen hätten. Da haben wir gar nicht daran gedacht! Dieser Pannen- und Abschleppdienst ist ähnlich dem des ADAC, nur halt für Radfahrer und hätte uns das Auffinden einer Werkstatt und die Reparatur deutlich erleichtert, inkl. Übernahme einiger Kosten wie zB. die des Leihrades und der zusätzlichen Übernachtung. Fürs nächste Mal sind wir gewappnet. Aber am Besten ist ja, man hat gar keine Panne!;-)

Warten auf das Rad vor der Werkstatt

Das Rad ist noch in der Reparatur, als wir in der Werkstatt ankommen. Mit dem Entlüften der hydraulischen Bremse alleine war es nicht getan. Es gab eine Undichtigkeit, denn aus dem Bremshebel tropfte das Öl heraus. Der Hebel musste ausgetauscht werden, und dieses Ersatzteil war zum Glück vorrätig 🙂 Während wir warten erhalten wir von der Besitzerin des Ladens einen Kaffee und wir unterhalten uns nett mit ihr über Fahrräder, Touren und ähnlich wichtige und weltbewegende Themen 😉

Dank an die Radlfürst Besitzerin und ihrem Team

Um 10:30 Uhr verlassen wir die Werkstatt Radlfürst und Salzburg auf der Alpe-Adria-Route entlang der Salzach, mit schönen Panoramablicken.

Auf dem Alpe-Adria-Radweg… und weiteren Radwegen

Wir fahren, wie auf dem Schild ersichtlich, durch den Ort Hallein. Dort wurde das weltbekannte Lied “Stille Nacht” komponiert, und es gibt auch ein Stille-Nacht Museum 🙂

Die Salzach begleitet uns seit Salzburg

Nach 30 km, in Golling steigen wir bis zum Ort Werfen für 15 km in die Bahn. Nicht weil wir keine Lust mehr haben, oder es uns zu anstrengend wäre. Ganz im Gegenteil. Aber wir folgen der Empfehlung des Alpe-Adria-Reiseführers, da es in diesem Stück eine stark befahrene, enge Bundesstrasse gibt ohne Schutzstreifen oder Radweg.

Ab Werfen geht es weiter aus eigener Kraft weiter entlang der Salzach

Wir fahren auch durch Bischofshofen, wo wir etwas essen und uns die berühmte Sprungschanze anschauen.

In Bischofshofen hat sich der Himmel komplett zugezogen, es sieht so aus als ob es regnen wird. Aber als wir gegen 17 Uhr in Schwarzach ankommen ist es immer noch trocken, und die Wolken hängen in den Bergspitzen fest.

In Schwarzach

Wir übernachten in einer Pension und sind froh über den Verlauf des Tages: Unser Rad konnte repariert werden, wir konnten die Tour fortsetzen, und sind gut und trocken angekommen. Als wir um 19 Uhr zu Abend essen, fängt es dann doch noch an zu regnen;-)

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