15. und 16. Tag: 90 km nach Finisterre

Am Sonntag, den 8.10.2017 sind wir morgens von Santiago nach Finisterre gestartet. Vorher haben wir uns noch von Steffi und Guillermo verabschiedet, unseren privaten Gastgebern bei denen wir 2 Nächte verbringen durften.

Die Fahrt war mal wieder sehr schön, diesmal nur auf ruhigen Asphaltstraßen aber immer wieder mit dem Pilgerweg kreuzend und überschneidend. Wir treffen weiterhin viele Pilger, die sich so wie wir, von Santiago aus weiter auf dem Weg machen, und den gelben Pfeilen folgen.

Der Pilgerweg ist in Santiago nämlich noch nicht zu Ende sondern führt noch 90 km weiter bis an die Atlantikküste, dem Ende der Welt, Finisterre, wie die Menschen es früher nannten, als sie noch meinten, die Erde sei eine Scheibe.

Die 90 km planen wir in 2 Etappen, und fahren abermals durch schöne Orte und idyllischen Landschaften

Nach 59 km kommen wir in dem kleinen Dorf Olveiroa an, wo wir zu Abend essen und übernachten

Bis zum Ende der Welt sind es nur noch 30 km, die wir am nächsten Tag angehen. Die Fahrt dorthin geht wieder über Berg und Tal, und überwiegend durch Wäder.

Die letzten 15 km gehen entlang der Küstenstraße, mit Blick auf das Meer und schönen Strandbuchten.

Und dann erreichen wir Finisterre, Kilometer Null des Jakobsweges und das Ende der Welt:

 

3.200 km sind wir von Köln bis hierhin geradelt. Unsere Reise ist hier zu Ende. Wir bleiben spontan noch 2 Tage, genießen das tolle Wetter am Strand, bevor es wieder mit dem Bus Richtung Santiago geht und von dort mit dem Auto nachhause.

EIN GEDANKE ZU “15. und 16. Tag: 90 km nach Finisterre”

  1. Inge sagt:

    „Jeder Weg hat mal ein Ende“ sang Marianne Rosenberg
    schon 1973.
    Kommt gut nach Hause.

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