12. Tag: 40 km von Os Valos bis hinter Arzúa

Auch heute sind wir bei bewölktem Himmel gestartet, bis um 11:30 Uhr die Sonne für den Rest des Tages durchkam und wir dankbar waren für jeden Schatten während der Fahrt.

Wir fahren wieder auf der Pilgerstrecke, die eigentlich für die Wanderer gedacht ist und somit müssen wir  streckenweise das Rad schieben, weil der Weg nicht befahrbar ist. Aber das nehmen wir gerne in Kauf, denn ansonsten wären uns die kleinen Dörfer und Häuser mit ihren Bewohnern, die uns grüßen und buen camino wünschen, den Kapellen und kleinen Kirchen entgangen

Auch diese typischen galizischen Bauten, Horreo genannt, und die Bestandteil eines jeden Bauernhauses sind, hätten wir entlang der Hauptstraßen nicht gesehen:

Dort wird das Getreide, der Mais, aber auch der Käse gelagert, geschützt vor Mäusen und Schädlingen. Die Größe des Horreos gibt Ausschluss darüber wie wohlhabend der Besitzer ist.

Am Ende unserer Etappe hatten wir wieder Glück: Wir haben eine nette Herberge gefunden, mit Obstgarten und Wiese, wo man draußen in der Abendsonne essen konnte, und mit Doppelzimmern 🙂

Bis Santiago de Compostela sind es nur noch 37 km.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.