10. Tag: 44 km von O Cebreiro bis Sarria

So bin ich in O Cebreireo, 1,7 km von der Pilgerunterkunft entfernt gestartet. Ein Taxi hat mich den steilen Aufstieg raufgefahren samt meinem Rad, Norberts und Luis Gepäck, während die beiden Männer mit dem Rad hochfuhren.

O Cebreiro ist ein altes, wunderschönes typisches Steindorf hier aus der Gegend. Im Reiseführer wird es hochgelobt und somit wäre eine Reservierung zum Übernachten notwendig gewesen. Denn alle wollen hier übernachten. Wir waren sehr optimistisch, und mussten in das Nachbardorf ausweichen, das im Tal liegt.  Nach dem gestrigen Tag wollte ich nicht schon meine Energie und Kraft in den ersten Kilometern verbrauchen.

Landschaftlich ist es hier eine wahre Pracht. Man weiß nicht wohin man schauen soll:

In O Cebreiro haben wir in der Kirche 2 Kerzen angezündet. Endlich mal eine Kirche mit Wachskerzen, ansonsten sind es, egal ob in großen oder kleinen Gotteshäusern, elektrische Kerzen die man „anzünden“ kann. In O Cebreiro ist man noch traditionell

In O Cebreeiro habe ich auf Norbert und Luis gewartet, wir haben dort noch gemeinsam einen Kaffee getrunken und uns dann von Luis, unserem kleinen Spanier verabschiedet, nicht ohne unsere Kontaktdaten auszutauschen. Und wer weiß: man sieht sich auf dem Camino ja öfters.

Die Fahrt bis Sarria war bis auf einige kleine Anstiege, kein Problem: wunderschöne Landschaften, Klöster, Ausischtspunkte…..

…. Und vielen Rindviechern die plötzlich auf dem Weg wie angewurzelt stehen und uns keinen Meter ausweichen

Wir haben noch 120 km vor uns bis Santiago. In drei Tagen wollen wir dort ankommen, also noch 40 km pro Tag, das ist zu schaffen 🙂

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