Über uns

Seit unserer ersten großen Radtour im Jahr 2014 von Köln bis Barcelona sind wir infiziert vom Radreisen. Danach war klar, dass es nicht bei dieser einen Reise bleiben würde. Es folgte die Anschlusstour Barcelona bis Santiago de Compostela. Dabei haben wir in zwei Etappen Spanien an der breitesten Stelle, zwischen dem Mittelmeer und Atlantikküste und überwiegend auf dem Jakobs-Pilgerweg, überquert. Neben solchen großen Touren sind wir auch kleinere ein- oder mehrtätige Strecken geradelt, nach Amsterdam, Paderborn oder Aachen, Siegburg, Bonn und im Kölner Umland

Am Liebsten organisieren wir unsere Touren selber: Wir legen die Strecke fest, transportieren unser Gepäck auf dem Rad und suchen uns unsere Unterkünfte aus.

Doch bei aller Planung, man muss sich auch auf Unvorhergesehenes einlassen: Spielt das Wetter mit? Schaffe ich die Steigungen und die vorgenommenen Etappen? Wo werden wir heute Übernachten? Wie ist der Streckenverlauf: radeln wir auf Schotter oder Asphalt, ist es verkehrsreich oder ruhig, eben oder bergig? Müssen wir uns mit Trinkwasser versorgen, weil es auf der Strecke keine Versorgungsmöglichkeit gibt? (Tatsächlich so geschehen hier bei uns in Europa, zwischen Logroño und Santiago de Compostela)

Alle Unwägbarkeiten, zusammen mit dem Antreffen von Menschen und deren Gastfreundschaft, dem regen Austausch mit weiteren Radbegeisterten in anderen Ländern und das Überwinden von Sprachbarrieren, machen den Reiz und das Spannende an dieser Form des Reisens aus.

Hinzu kommt, dass man das Verändern der Landschaften durch das langsame Vorankommen viel intensiver erlebt. Dabei fährt man durch Orte, die man ansonsten nicht sehen würde. Man bewegt sich, ist an der frischen Luft, es ist umweltfreundlich und durchaus bis ins hohe Alter machbar.

Von daher werden wir, solange es geht, mit dieser Form des Reisens weiter machen. Wir freuen uns weiterhin darauf, Europa mit unserer eigenen Muskelkraft zu erkunden. Und wenn Ihr uns dabei begleiten wollt in diesem Blog, um so schöner 😉

Ana und Norbert